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Alles ist Beziehung | Orientierung in der Versorgungslandschaft

Netzwerkarbeit ermöglicht Orientierung in der Versorgungslandschaft. Es können Leistungen für die Betroffenen erbracht oder/und vermittelt werden, zu der kein Partner allein aus eigener Kraft imstande ist.

  1. Wer wir sind


Netzwerkarbeit ist eine der zentralen Aufgabenstellungen der Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus e.V. Hilfe zur Selbsthilfe Demenz (AlzGRTK). Deshalb wurde auf ihre Initiative hin erstmals im Rheingau-Taunus im November 2016 ein Netzwerk Demenz gegründet. Sie ist seither die Trägerin des Netzwerks und steuert dessen Arbeit.

Das Netzwerk setzt sich aus folgenden Akteuren zusammen: Selbsthilfeorganisation Alzheimergesellschaft Rheingau-Taunus e.V., Menschen mit Demenz in der Frühphase und deren Angehörige mit ihrem ganz besonderen Expertenwissen, Kreisverwaltung, stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Dienstleister für Betreuungsangebote, Ärzt*innen, Kommunen.

  1. Ziele


Das Netzwerk hat ein zentrales gemeinsames Ziel, dient aber auch individuellen und institutionsbezogenen Zielen. Grundsätzlich arbeitet es prozessorientiert.

Zentrales, gemeinsames Ziel ist es, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen zu verbessern. Unerlässliches Anliegen ist es außerdem, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen an der Netzwerkarbeit im Sinne von „Experten ihrer selbst“ zu beteiligen.

Die beteiligten Institutionen ziehen aus der multiprofessionellen Vernetzung den Vorteil, ihre Ressourcen bündeln, ihre Kapazitäten verknüpfen und ihr Leistungsspektrum stabilisieren oder erweitern zu können. Eigene Innovationsprozesse lassen sich durch erfahrene Partner wirkungsvoll unterstützen. Es kann ein Kosten sparender Zugang zu Kompetenzen und Ressourcen, die in der eigenen Organisation nicht vorhanden sind – für den Erfolg aber gebraucht werden – gefunden werden. Es findet ein Transfer bereichernder Ideen und Anregungen aus anderen Organisationen statt.

  1. Arbeitsweise


Im Vordergrund der praktischen Arbeit steht die Schaffung eines ideellen Milieus, das den Austausch von Informationen und Erfahrungen zwischen den Akteuren sowie das Knüpfen von Kontakten ermöglicht. Ressortübergreifend werden Professionen, Angehörigenvertreter und wo immer möglich auch Menschen mit Demenz zusammengebracht, um zu verbesserten und effizienteren Problemlösungen zu gelangen. Es entsteht ein Kollektivcharakter, ohne dass die Akteure im Netzwerk Demenz Rheingau-Taunus ihre Eigenständigkeit verlieren.

Die freiwilligen Beziehungen zwischen den Netzwerkakteuren reichen vom rein informellen und fachlichen Austausch bis hin zu projektorientierter oder auch längerfristiger Kooperation.

Zur Zielerreichung sind die folgenden praktischen Arbeitsinhalte vorgesehen:

  • Betreibung der regionalen Suchmaschine www.netzwerk-demenz-rtk.de, auf der sich Netzwerkpartner, die sich zur Arbeitsrichtlinie bekennen, platzieren können.
  • Jährlich ein gemeinsamer Fachtag. Der dient der Beziehungsarbeit und der Weiterbildung.
  • Jährlich vier Netzwerktreffen zwecks Beziehungsgestaltung, Weiterentwicklung, Evaluation.
  • Informelle Vernetzung (Suchmaschine, Email-Kontakte).
  • Kooperation. Die Möglichkeit temporärer, intensiverer Zusammenarbeit.
  1. Mitarbeit


Ausdrücklich erwünscht ist eine aktive Netzwerkarbeit im Sinne der Teilnahme an Netzwerktreffen und Fachtagen sowie die Bereitstellung von Räumlichkeiten und Knowhow (Referenten u.a.) unter Berücksichtigung der jeweiligen Ressourcen. Außerdem erwünscht ist die Platzierung des institutionellen Angebots auf der Homepage des Netzwerks, der regionalen Suchmaschine.

  1. Träger


Die AlzGRTK fungiert als freier Träger mit Steuerungsfunktion.Das Netzwerk verfügt über keine Rechtsform.Partner haben nach vorheriger Absprache das Recht, das Logo des Netzwerks für ihre Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen.

  1. Finanzierung


Die AlzGRTK sorgt für die Finanzierung der Netzwerkarbeit. Für die Teilnahme an Fachtagen und Seminaren werden angemessene Teilnehmerbeiträge erhoben. Der Verein freut sich darüber, wenn Akteure Mitglied im Verein werden. Das ist jedoch keine Voraussetzung, um Netzwerkpartner zu werden.

Aktuelles


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Gründung des Netzwerk-Demenz Rheingau-Taunus


Das „Netzwerk Demenz Rheingau-Taunus“ entstand auf Initiative der Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus e.V. am 12. November 2016 im Bildungshaus Kloster Tiefenthal in Eltville-Martinsthal. Mit Hilfe von Bundesmitteln aus dem Programm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ finanziert es sich vorerst bis zum Jahr 2018. Mit den Mitteln werden die Netzwerktreffen und die Öffentlichkeitsarbeit bestritten, wie auch diese regionale Suchmaschine. Erstmalig lassen sich mit ihr alle Dienstleistungen für Menschen mit Demenz im Rheingau-Taunus-Kreis samt Anfahrtsweg leicht finden. Und darum geht es: Wir wollen Ihnen in einer schwierigen Lebensphase das Leben ein Stückweit leichter machen.
Alle Partner geben auf dieser Seite einen kurzen Einblick zu ihren Angeboten. Wenn Sie mehr wissen wollen, nehmen Sie einfach Kontakt auf.
Bei Gründung des Netzwerkes haben sich die Akteure für gemeinsame Ziele ausgesprochen. In den nächsten Jahren gilt es, neben dem Tagesgeschäft auch Kraft in die Netzwerkarbeit zu investieren. Die Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus e.V. wird das Netzwerk steuern und dafür sorgen, dass es wächst und lebendig bleibt.

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  • Gründung - Netzwerk Demenz Rheingau-Taunus

Am 12. November 2016 wurden folgende Ziele formuliert:

  • Die nächste Netzwerktagung findet im Mai/Juni 2017 an einem Werktag statt.
  • Wir wollen die Website bis Mai/Juni 2017 online stellen.
  • Wir wollen uns über Email-Kontakte vernetzen.
  • Wir wollen Stellungnahmen und Verbesserungsvorschläge [zum Thema Demenz] erarbeiten.
  • Wir schätzen die Vielfalt der Netzwerkpartner und sind offen für Erweiterungen.
  • Wir sehen Angehörige als wichtige Experten und Impulsgeber.
  • Ein Ziel ist es, das Thema Demenz in die Öffentlichkeit zu tragen und die Verbesserung in der Begleitung von Betroffenen zu erreichen.
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